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Der Bugatti Royale

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17.10.2011 - Er war sagenhafte sechseinhalb Meter lang, sein Motor trieb auch Schienenfahrzeuge an. Der Bugatti Royale war eins der monumentalsten Autos aller Zeiten.

Volkswagen müsste man sein. Dann könnte man es sich leisten, ein Auto wie den Bugatti Veyron (Listenpreis 1,31 Millionen Euro) einfach so als Ausstellungsstück stehen zu lassen, ohne es zu verkaufen. Ausgestellt ist der Wagen in VWs Hauptstadtrepräsentanz in Berlin.

Und jetzt hat der Bugatti sogar Gesellschaft von noch exklusiveren Stücken bekommen: Bis zum 6. November ist in der Sonderausstellung "Bugatti - Art & Perfection" auch der Typ 41 zu sehen.

Perfektes Luxusmodell
Dieses 1926 erstmals hergestellte Auto steht wie wenige andere für die Faszination, die Bugatti auslöst: Sie rührt nicht nur vom Design her, sondern auch von der Geschichte der Marke. Aus heutiger Sicht ist es schwer nachvollziehbar, wie etwa Firmengründer Ettore Bugatti mit dem Typ 41 ein nahezu perfektes Luxusmodell schuf, aber auch wählerisch war, wem er die Rechte gab, es mit einer angemessenen Karosserie zu versehen.

Damals, in den Pioniertagen des Autobaus, beschränkten sich die Hersteller in der Regel darauf, Motor und Fahrgestell zu konstruieren, den Rest übernahm ein Karosseriebauer, auch elegant Carossier genannt. Daher gibt es so eine Modellvielfalt unter den alten Schätzen.

Bugatti forcierte ganz allgemein den Verkauf des Typ 41 nicht. Die Weltwirtschaftskrise 1929 tat das Ihre, und am Ende wurde der Typ 41 gleichzeitig Flop und Legende. Nur sechs Stück entstanden, alle sind erhalten geblieben. Ein Exemplar von ihnen gehört dem VW-Konzern, der das Auto nun in Berlin ausstellt. Ein in Schwarz und Weiß lackiertes Coupé de Ville (Stadtcoupé) von 6,50 Metern Länge und dem Fahrerplatz außerhalb der Karosserie. >>> weiterlesen

Quelle: welt.de